Sessionplanung
Sessionplanung
Hier können konkrete Sessions für das Government 2.0 Camp am 28.8. 09 in Berlin eingetragen werden.
Bitte halten Sie folgendes Format ein:
A Sessiontitel
B Kurzbeschreibung
C NAME-Referent/Vorschlagende/r
D falls notwendig, Anmerkungen zur Zeitplanung (z.B. wenn es Einschränkungen gibt wie "nur Vormittags" oder "nur von 14-15:00")
Projekt "Dokumentation des Government 2.0 Camp Berlin": http://gov20.cpmg.eu/
Freitag, 28.8.2009
A Eröffnung
B 1) Begrüßung durch den Veranstalter, 2) Opening Session mit Experten (warm-up), 3) Session Planning
C 1) Orga-Team, 2) Experten (Sts Beus, Habbel, weitere), 3) Alle
D 09:00- ca. 10:30 (Zeit geblockt)
1.
A Soziale Netzwerke im öffentlichen Sektor - Kaffeepause 2.0 oder neues Arbeiten?
B In der öffentlichen Verwaltung gibt es erste (internationale) Beispiele zum Einsatz sozialer Netzwerke sowohl behördenintern als auch zwischen Behörde und Bürgern. In der Session sollen diese vorgestellt und diskutiert werden. Ist der Einsatz solcher "Anwendungen" sinnvoll? Verändern sich dadurch organisationsinterne und -übergreifende Arbeitsabläufe? Wie sehen die Chancen und Herausforderungen sozialer Netzwerke speziell für die öffentliche Verwaltung aus?
C Jens Klessmann, Fraunhofer-Institut FOKUS
2
A Government 2.0 - eine praktische Einführung in strategische Grundlagen
B Diese Session soll in die "Theorie" einführen und deutlich machen, dass es nicht um eine Technologie geht sondern darum, eine andere Strategie zu leben, die auf einer neuen Grundeinstellung zum Verwaltungshandeln basiert und damit auch eine neue Qualität der Kommunikation zwischen Staat und Bürger möglich macht. Dabei werden die wesentlichen Pfeiler des Gov 2.0 vorgestellt: Kollaboration, Partizipation und Transparenz. Was ist damit gemeint? Transparenz - wovon? Kollaboration - mit wem? Partizipation - durch wen, woran? ...sowie für alle drei Pfeiler: wie sieht das dann konkret aus? Diese Fragen sollen nicht theoretisch sondern vor allem mit lebendigen Beispielen aber auch durch rege Diskussion in der Session beantwortet werden.
C Anke Domscheit, Microsoft Deutschland GmbH, Innovatorsclub
D diese Session macht vor allem am Anfang des Barcamps Sinn, da sie auf Grundlagen eingeht
3
A Radikale Transparenz als Public Management Strategie-Ansatz
B In der Session wollen wir radikale Transparenz umfassend diskutieren. Woher kommt der Begriff? Was bedeutet radikale Transparenz als strategisches Framework im öffentlichen Sektor? Welche Vorteile hat ein solcher Ansatz? Welche Implementierungsbeispiele gibt es? Was sind die Grenzen von radikaler Transparenz?
C Philipp Mueller, Erfurt School of Public Policy, Salzburg School of Management, Graduate School for Public Policy of Tec de Monterrey
4
A Kommunalverwaltung 2.0, Bürgerbeteiligung und die Rolle von Nonprofit-Organisationen auf lokaler Ebene
B Der Einsatz von Social Media in der Kommunalverwaltung zielt auf einen Dialog mit den Bürgern und deren Einbeziehung in kommunale Entscheidungen. Welch wichtige Rolle NPOs als intermediäre Organisationen für die Weiterentwicklung der örtlichen Zivilgesellschaft spielen können, soll in dieser Session skizziert und diskutiert werden.
C Dr. Brigitte Reiser, Blog Nonprofits-vernetzt.de
5
A Creative Commons und Open Access als Bestandteil von E-Government 2.0
B Es wird die These aufgestellt, dass das Bereitstellen von Inhalten unter freien Lizenzen als ein Katalysator für Kollaboration, Partizipation und Transparenz in der öffentlichen Verwaltung dienen kann. Gesetze, Verordnungen, amtliche Erlasse und Bekanntmachungen sowie Entscheidungen und amtlich verfasste Leitsätze zu Entscheidungen genießen nach § 5 Abs. 1 UrhG keinen urheberrechtlichen Schutz. Inwieweit ist darüber hinaus im Netz die Verwendung freier Lizenzen anzuraten (Creative Commons, insbesondere CC0, GNU, Bremer Lizenz, EUPL)? Sollte die Verwaltung freie APIs bereit stellen? Welche Rolle spielen die Informationsfreiheitsgesetze und das Informationsweiterverwendungs-Gesetz in diesem Zusammenhang?
C Claas Hanken, ifib: Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH
D Nach Möglichkeit nicht gleichzeitig zu "Kommunalverwaltung 2.0"
6
A Digital Democracy oder eDemocracy?
Möglichkeiten und Grenzen beim Einsatz von IKT für mehr Deliberation und Partizipation
B Das Web 2.0 hat bereits unübersehbare Auswirkungen auf die weltweite politische Landschaft. Bereits seit 2001 investiert die EU massiv in die Erforschung von IKT zur Optimierung von Verwaltungen und Bürgerbeteiligung.
Was aber können IKT wirklich leisten und wo liegen heute ihre Grenzen?
Der Workshop wird einen kurzen Überblick über derzeit existierende Ansätze und Methoden in den Bereichen ePartizipation und Bürgerengagement geben. Dabei werden die limitierenden Faktoren auf technischem, aber auch sozio-politischem Niveau untersucht und mögliche Zukunftsperspektiven diskutiert. Insbesondere heutigen Möglichkeiten kollektiver Zusammenarbeit und strukturierter Diskussion, sowie die Grenzen und Gefahren (aber auch Chancen) der sog. eDemocracy werden hier zentrale Themen sein.
C Jan Linhart, echo
D Dieser Workshop ist als eine vertiefte Einführung für einen anschließenden Workshop zu dem konkreten Lösungsansatz von echo gedacht - also vielleicht nach den ersten Einführungen, aber noch vormittags.
7
A echo: die globale Agora - Demokratie neu gedacht
B In Kombination mit den nötigen sozio-technischen Innovationen, können heutige Informations- und Kommunikationstechnologien eine völlig neue Form teilnehmender Demokratie auf lokalem, regionalem und globalem Niveau ermöglichen. Was ist unsere Vision für diese Demokratie der Zukunft?
- Welche Rolle sollten darin BürgerInnen, ExpertInnen, RepräsentantenInnen und deren Organisationen spielen?
- Wie ist eine breite gesellschaftliche Partizipation zu erreichen?
- Welche Innovationen sind nötig, um einen konstruktiven demokratischen Diskurs mit beliebig vielen Teilnehmern zu ermöglichen?
- Wie kann das virtuelle Engagement der Menschen reale Früchte tragen und im gesamten Internet gebündelt werden?
C Jan Linhart, echo
D Nachmittags, nach dem einführenden Workshop.
8
A elektronische Bürgerhaushalte und digitalisierte Beteiligung in Planungsverfahren - Konkrete Anwendungen von Web2.0 für Politik und Verwaltung
B Die im Titel genannten Themenfelder gehören zu den erfolgreichen Einsatzfeldern des Web2.0 durch Verwaltungen und Politik. An Hand von Beispielen soll gezeigt werden, wie der Einsatz von Web2.0 Tools konkret aussehen kann und welcher Nutzen für Politik, Verwaltung und Bevölkerung hieraus gezogen werden kann.
C Rolf Lührs/Bengt Feil, TuTech
9
A Einfach Government: Einfach kommunizieren. Einfach partizipieren. Einfach Service. Ideen für eine nationale E-Government-Strategie.
B Hintergrund: Deutschland will im E-Government an die europäische Spitze. Dazu sind verbindliche Ziele und gemeinsame Schwerpunkte für die Informationstechnologie in der öffentlichen Verwaltung nötig. Diesen Rahmen soll eine föderale Strategie für E-Government bilden, die von Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und interessierten Bürgern gemeinsam geschaffen wird. Eine erste Themensammlung gibt es bereits.
Session: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IT-Stabs des Bundesministeriums des Innern diskutieren mit Ihnen die Inhalte der nationalen E-Government-Strategie.
Bringen Sie Ihre Zukunftsvorstellungen, Ihre Ideen und Ihre Projektvorschläge ein. Welche Vision soll Deutschlands Verwaltung bis 2020 leiten? Welche Ziele sollen verfolgt werden? Welche Themen muss die Strategie enthalten? Welche Aspekte sind Ihnen besonders wichtig, aber bislang unter den Tisch gefallen?
C Bundesministerium des Innern: Erwin Schwärzer (Referatsleiter IT 1), Markus Städler (IT 1) und Weitere.
D vormittags bzw. gleich nach der Sessionplanung, Doppelsession von 2h
10
A Web 2.0 Plattformen im kommunalen E-Government - Rechtliche Konfliktfelder… und Lösungen
B Die ausgefeilteste Konzeption einer E-Government Plattform mit "Web 2.0 Touch" ist Makulatur, wenn sie nicht mit geltendem Recht in Einklang steht. Im Rahmen der Session wird zunächst aufgezeigt, wo die wesentlichen rechtlichen Konfliktfelder bei der Beschaffung, der Modellierung und dem Betrieb von Web 2.0 Plattformen für das (kommunale) E-Government zu verorten sind. Im Anschluss an diese Tour d'Horizon durch so unterschiedliche Rechtsgebiete wie das Vergaberecht oder das Telemediengesetz folgt eine Erörterung der Möglichkeiten zur Konflikt- und Haftungsvermeidung. Bei alldem liegt natürlich ein besonderes Augenmerk auf den Besonderheiten, die sich aus der Stellung der Öffentlichen Hand ergeben (Stichwort: Grundrechtsbindung). Im zweiten Teil der Session werden im Rahmen eines Q&A individuelle Fragen der Teilnehmer diskutiert.
C RA Dr. Jan Dirk Roggenkamp, Bird & Bird LLP, Frankfurt am Main
11
A Erfolgsmodell Kölner Bürgerhaushalt - oder warum E-Partizipation bürger- und verwaltungsnah gestaltet werden muss
B In dieser Session wird das mittlerweile mehrfach national und international ausgezeichnete E-Partizipations-Projekt Kölner Bürgerhaushalt "Deine Stadt - Dein Geld" vorgestellt. Am Beispiel des Kölner Bürgerhaushaltes wird die These vertreten, dass elektronische Partizipationsangebote nur dann erfolgreich sein können, wenn sie - wie in Köln - nicht nur bürgernah, sondern auch verwaltungsnah umgesetzt werden: Neben einem niedrigschwelligen elektronischen Angebot, an dem sich tausende Bürgerinnen und Bürger einfach beteiligen können (in Köln: über 10.000), muss die Verwaltung in die Lage versetzt werden, den (elektronisch gewonnenen) Bürgerinput (in Köln: über 4700 Bürgervorschläge zum Haushalt) effizient bearbeiten und für die politischen Beratungs- und Entscheidungsprozesse aufbereiten zu können. Welche Rahmenbedingungen dazu notwendig sind, wird in dieser Session durch Oliver Märker und Josef Wehner vor- und zur Diskussion gestellt. Beide begleiten die Stadt Köln bei der Einführung und Umsetzung des Bürgerhaushaltes als zentrale Säule einer umfassenden E-Partizipations-Strategie.
C Dr. Oliver Märker, Zebralog und PD Dr. Josef Wehner, Fraunhofer IAIS, St. Augustin
12
A Government 3.0 – 2015: wie wird die Weiterentwicklung von Technologie und Communities die Interaktion zwischen Behörden und Bürger beeinflussen?
B Das Internet und die darüber angebotenen Dienste entwickeln sich ständig weiter. Was als Netzwerk von Computern anfing (Web 1.0) hat die Interaktion von Menschen im Netz (Web 2.0) erst ermöglicht. Die weitere Entwicklung geht hin zu einem Internet der Dinge und einem semantischen Web (Web 3.0), in dem Computer, Menschen und Gegenstände des täglichen Gebrauchs immer intelligenter miteinander verknüpft werden und kommunizieren. Der Fokus liegt auf der Diskussion von Innovationen, die ein eGovernment 3.0 ermöglichen.
In dieser interaktiven Session werden 6 Anfangsthesen vorgestellt und diskutiert, wie Web 3.0 die heutigen Ideen und Konzepte rund um Gov 2.0 weiterentwickeln und transformieren wird. Weitere Thesen werden von den Teilnehmern der Session erarbeitet und vorgestellt. Anschließend wird gemeinsam über die Relevanz und Machbarkeit der einzelnen Konzeptthesen abgestimmt. Ziel ist es, eine gemeinsame Vision zu erarbeiten, die eine mögliche Roadmap von Gov 2.0 zu Gov 3.0 aufzeigt.
C Anke Domscheit, Microsoft Deutschland GmbH und Ivo Totev, Software AG
D Diese Session macht gegen Ende des Barcamps Sinn, da sie auf zuvor behandelte Themen eingeht und einen Blick auf die Zukunft richtet
13
A Ist ein "Amazon" für die Leistungen von 20.000 Verwaltungen denkbar?
B Auf der Grundlage des inzwischen 200 Jahre alten (einst sehr innovativen) Organisationsmodells der öffentlichen Verwaltung, sind es bis heute letztendlich Bürger und Unternehmen selbst, die das arbeitsteilige Zusammenspiel der verschiedenen Verwaltungen, Ressorts und Abteilungen bezüglich ihrer jeweils konkreten Anliegen koordinieren. Echte One-Stop -Lösungen, über die Leistungen verschiedener Verwaltungen recherchiert, spezifische Anliegen interaktiv konkretisiert und auf der Basis einmal übermittelter bzw. bereitgestellter Stammdaten gebündelt beauftragt werden können, sucht man bis heute fast vergeblich. Dabei könnten professionelle Serviceportale (nach dem Vorbild der Wirtschaft) einen bedeutenden Beitrag für den Abbau bürokratischer Hürden und einen wichtigen Impuls für eine effiziente Prozessgestaltung auf der Basis vernetzter Organisationsstrukturen leisten. Im Mittelpunkt des Workshops steht die Frage, welche bekannten oder neuen Organisations- bzw. Geschäftsmodelle auf der Grundlage moderner Portal-, Prozess- und Wissenstechnologien heute für die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung relevant sein könnten.
C Marco Brunzel (Fraunhofer FOKUS)
D Diese Session sollte möglichst noch am vormittag stattfinden.
14
A Intelligente Wartung und Steuerung von Behördenimmobilien durch E-Energy
B Der intelligente Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien zur Fernwartung von Energiezählern (Strom, Gas, Wasser) und zur Steuerung von Gebäuden (Licht, Heizung, Zugänge) wird binnen weniger Jahre zu unserem Alltag gehören. Wie geht die öffentliche Verwaltung als Besitzer von Immobilien konstruktiv mit dem Thema E-Energy um? Wie können öffentliche Gebäude schon heute mit Fördermitteln zukunftsgerecht umgerüstet werden? Welche weiteren Potentiale und Märkte eröffnen sich hier?
C Dr. Klaus Stocker, Jürgen Reichert , Prof. Dr. Jörn von Lucke (TICC/ZU)
15
A Innovation und Collaboration für eine Ideenfabrik des öffentlichen Sektors in Deutschland
B In den USA fordert die Bundesregierung mit dem „Open Government“-Ansatz Unternehmen und Bürger auf, aktiv mit eigenen Vorschlägen innovative Ideen und Anwendungen in die Verwaltung hineinzutragen. Open Innovation, Kreativitätswettbewerbe und Crowd Sourcing bringen vielfältige Ideen und IT-Lösungen hervor, die maßgeblich zur Transparenz und zur Partizipation beitragen. Wie können wir auch in Deutschland das Potential dieser Innovationskultur nutzen, wie mit „Crowdsourcing“ eine neuartige Ideenfabrik für den öffentlichen Sektor generieren? Übernehmen Bürger und Unternehmen dadurch die Aufgaben der Forschung und Entwicklung für die Verwaltung? Wie können Verwaltungsmitarbeiter mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen in eine solche offene Ideenfabrik eingebunden und mobilisiert werden? Bieten sich hierfür Stadt-, Regional- und Behördenwikis an? Wie soll die öffentliche Verwaltung mit diesen Ideen konstruktiv umgehen und für einen raschen Wissenstransfer sorgen? Wer kümmert sich in den kommenden Wochen aktiv um solche Ansätze?
C Prof. Dr. Jörn von Lucke (TICC/ZU)
16
A 216 Mrd Euro/ Jahr Öffentliche Beschaffung in Deutschland – Sinn und Unsinn von Netzwerken für Beschaffer
B Die öffentliche Verwaltung in Bund, Ländern und Kommunen investiert jährlich rund 216 Mrd Euro. Dabei werden die Beschaffungsverantwortlichen regelmäßig vor dieselben tatsächlichen wie rechtlichen Fragen gestellt. Zudem hat sich die Bundesregierung im Rahmen ihrer Hightech-Strategie u.a. auf die Fahnen geschrieben, die öffentliche Beschaffung stärker auf Innovationen hin zu orientieren. Wissensaustausch mit anderen Praktikern kann dem Beschaffer wichtige Hinweise geben, wie durch Innovation Wirtschaftlichkeit erreicht werden kann. Kommunikation zwischen den Akteuren im Vergabeprozess hilft - und zwar nicht nur innerhalb der eigenen Behörde oder Institution, sondern auch außerhalb. Die "Initiative Wissensaustausch zwischen öffentlichen Auftraggebern" des BMWi will daher die Beschaffungsverantwortlichen in Verwaltung wie Politik stärker über das Internet miteinander vernetzen. Das Beschaffernetzwerk (http://www.beschaffernetzwerk.de) und der Vergabeblog (http://www.vergabeblog.de) sind erste Projekte im Rahmen dieser Initiative. Wir wollen über Sinn und Unsinn, Möglichkeiten und Grenzen, rechtliche Hürden aber vor allem über das Potential, dass in einer zielgerichteten Verwendung des öffentlichen Beschaffungsvolumens steckt, diskutieren. Dabei kann über eine Einbeziehung von Externen auch die Transparenz der Mittelverwendung erhöht werden.
C Marco Junk, BITKOM, Martin Mündlein, Beschaffernetzwerk
17
A Open Lawmaking: Online-Konsultationen
B In der Gesetzgebung sind internetgestützte Beteiligungsinstrumente von wachsender Bedeutung. Einerseits kann der Gesetzgebungsprozess transparent gestaltet werden. Anderseits wird auf diese Weise ermöglicht, neben den Stellungnahmen von Experten und Verbänden auch die Meinungen eines breiteren Kreises der interessierten und betroffenen Bevölkerung zu einem Gesetzentwurf einzuholen. Gegenstand der Session sind die Rahmenbedingungen für Online-Konsultationen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene sowie eine Diskussion ausgewählter Fallbeispiele, darunter das Projekt e-konsultation.de des Bundesministeriums des Innern.
C Matthias Trénel, Zebralog
D Es wäre gut, wenn eine Überschneidung mit der Session „Einfach Government 2020“ des BMI vermieden werden kann.
18
A Die Demokratie von morgen
B Die Demokratie, wie wir sie kennen, ist nicht das Ende der Geschichte! Die dramatischen Umwälzungen der letzten Jahre und Jahrzehnte finden bis dato keinen Niederschlag in den uns vertrauten Institutionen. So scheint es, dass entwickelte Demokratien ihre eigene Weiterentwicklung nicht im Blick haben. Demokratie lässt sich nur als unvollendetes Projekt verstehen. Eine Gesellschaft, die sich demokratisch nennt, muss eine offene sein. Diese Offenheit für weitere Veränderungen und Verbesserungen sollte jedes politische System haben, das ein demokratisches Selbstverständnis hat.
Wir haben mit JPoX - Journal on Political Excellence http://www.JPoX.eu/ eine überparteiliche, unabhängige und internationale Online-Plattform initiiert, um über entwickelte Demokratien und ihre politischen Systeme zu reflektieren. Darüber hinaus fördern wir den Austausch von Ideen und Vorschlägen zu deren Weiterentwicklung.
Wir würden hierzu gerne kurz unser Projekt vorstellen, um im Anschluß in einem offenen partizipativen Format Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam über die Weiterentwicklung von Demokratie nachzudenken.
C Stefan Rupp & Jan Lachenmayer (Systemic Excellence Group)
D nur vormittags, gerne direkt nach der Eröffnungsveranstaltung
19
A Bildung als Gestaltungsfeld von Politik und Verwaltung: Mehr Transparenz, Partizipation und partnerschaftliche Zusammenarbeit
B Bildung ist ein zentrales Anwendungs- und Gestaltungsfeld von Politik und öffentlicher Verwaltung. In dem Beitrag wird gezeigt, wie Transparenz, Partizipation und Zusammenarbeit im Bereich Bildung internetbasiert realisiert werden können, und welche möglichen Implikationen dies für Politik und öffentliche Verwaltung hat. Ausgangspunkt unseres Beitrags ist die Tatsache, dass der Bildungsbereich in erheblichem Maße durch Intransparenz und – hiermit verbunden – Entscheidungsunsicherheit seitens der Eltern gekennzeichnet ist. Unsere Internetplattform reperto.eu will nicht nur zu Transparenz beitragen und Partizipationsmöglichkeiten der Bildungssuchenden erhöhen, sondern auch die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bildungsanbietern und Bildungsnachfrager fördern, indem Bildungsangebote passgenau vorgeschlagen und durch Beratungs- bzw. Schulungsangebote ergänzt werden.
C Dr. Michael Faltis, Dr. Olaf Schröder, reperto - Education Guide GmbH
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A Verfassungsprinzipien vs. Internetrealitäten
B Forderungen nach mehr politischer Teilhabe werden immer lauter, je mehr das Internet realen Einfluss auf die Politik ausübt. Vereinzelte Politiker twittern aus Bundestagsausschüssen heraus und suchen den direkten Kontakt zum Bürger – ohne Umweg über Lobbyverbände. Von Seiten der Politik und Verwaltung werden die neuen Möglichkeiten generell aber nur zögerlich angenommen bzw. nicht als Chance verstanden.
Ein Problem scheint sicherlich im grundlegenden Aufbau der Verwaltung selbst zu liegen: das zentralisierte Dienstherrenprinzip widerspricht dem ad-hoc- und dezentralen Charakter des Internet.
Wie passt (Online-) Beteiligung in unser System föderaler und horizontaler Teilung von Zuständigkeiten? Wie passt der dem Internet innewohnende Trend zur Tagesaktualität zum Einhalten festgelegter Dienstwege? In welchen Formen lassen sich indirekte Interessenvertretung und direkte Teilhabe vereinen? Lassen sie sich überhaupt vereinen? Wenn nein: was bedeutet dies für die Legitimation der staatlichen Autorität? Wer entscheidet (zukünftig) am Ende: Politik, Verwaltung oder der Bürger über das Internet?
C Alexander Koop, Christina Tillmann, Ole Wintermann - Bertelsmann Stiftung
22
A Web 2.0 Kampagnen für Bürgerinitiativen und NPOs
B Bei Social Media Kampagnen ist der Erfolg nur zum kleinen Teil von der Auswahl der richtigen Tools abhängig. Oft werden schon bei der Planung grobe Fehler gemacht. Die Session soll die Basics für gutes eCampaigning vermitteln und zur Diskussion über gutes eCampaigning einladen.
C Robert Dürhager - http://www.oxfam.de , http://socialbar.de
23
A Innovation Communities für Länder und Kommunen - ein Fallbeispiel
B Bürger sind nicht nur Wähler sondern können einen wesentlichen Beitrag zur Wertschöpfung beitragen, wenn ihnen eine Plattform bereit gestellt wird, auf der sie ihre Kreativität ausleben und individuelle Expertisen einbringen können.
Bereits 2005 hat das österreichische Innovationsministerium (bmvit) eine landesweite Innovation Community Plattform im Internet etabliert, um einerseits Ideen von Bürgern zu erfassen, andererseits Bürger (und damit deren Ideen) mit Industriepartnern aktiv zu vernetzen.
C Markus Rieger, HYVE Innovation Community GmbH
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A Web 2.0: Die Datenautobahn ist mit guten Vorsätzen gepflastert
B Glaubt noch jemand daran, dass tatsächlich Transparenz durch Technologie entsteht? Was bringt Partizipation im Web, wenn meine Meinung offenbar nicht erwünscht ist? Wie effizient kann Verwaltung handeln, wenn auf unzählige Partikularinteressen in kürzester Zeit reagiert werden soll? Warum sollte Kollaboration „im Großen“ durch neue Medien besser funktionieren, wenn es offline so oft an Kleinigkeiten scheitert? Ist jeder „digital native“ auch gleichzeitig ein „zoon politicon“? Müssen die "Internet Immigrants" erst aussterben, bevor Government 2.0 möglich ist? Welcher Verwalter im Tagesgeschäft hat eigentlich noch Spaß an neuen eGovernment-Projekten? Und wann haben endlich alle Ämter PCs?
In dieser Session geht es um das Wechselspiel zwischen Online und Offline, zwischen Wunsch und Wirklichkeit und die Soziologie hinter den tiefgreifenden Veränderungen, die das Internet hervorgebracht hat. Wir wollen gemeinsam mit Ihnen diskutieren, welche Veränderung im Verständnis von Verwaltung mit dem technischen Wandel einhergehen muss. Auch wird die Perspektive des Verwaltungspersonals beleuchtet, das Bürgerservice 2.0 anbieten möchte, ohne dass dabei Menschen, die nicht der „Generation Internet“ angehören, auf der Strecke bleiben. Ein Spagat, der nicht gelingen kann – oder doch? Wie können Verwaltungen und Verwaltungspersonal befähigt werden, schon heute 2.0 zu fühlen? Kann eine Verwaltung die Kultur von "Permanent Beta" überhaupt aushalten?
C Christian Janisch & Sarah Költzow, www.wandelgestalter.de
25
A E-Petitionen – ein altes Recht im neuen Gewand
B In dieser Session sollen zunächst Rahmenbedingungen, Formen und Funktionen des heutigen Petitionswesens aufgezeigt und nationale sowie internationale Online-Petitionsplattformen vorgestellt werden. Anschließend soll ausgehend von einigen Ergebnissen einer aktuellen Bevölkerungsbefragung diskutiert werden, zu welchen neuen Möglichkeiten, aber auch zu welchen Problemen der Einsatz des Internets im Petitionswesen führt. Was bedeuten die Befunde für eine Weiterentwicklung des Petitionswesens? Wie sehen E-Petitionen 2.0 aus? Diesen und anderen Fragen wollen wir gemeinsam mit den Teilnehmenden nachgehen.
C Barbara Lippa, ifib und Matthias Trénel, Zebralog
D nach Möglichkeit keine Überschneidung mit Session „Einfach Government 2020“
26
A Ideen, Innovation, Inspiration (I 3) = Stammtisch 2.0 ?
B Einladung zu einem Rundgespräch im „Magic Roundtable“ Format mit Bezug auf ein Projekt des Innovator Clubs (I 3), eine neue Entscheidungskultur mit der Entwicklung von neuen Gesprächs- und Konferenzformen zu fördern.
Die Wochenzeitung DIE ZEIT hat gerade getitelt: „Stammtische: Die unerhörte Macht“ und fragt, ob diese nur Klüngel oder Keimzelle der Demokratie seien. Die Ignoranz der Stimmen des Volkes gefährde den Kontakt zu den Bürgern, nicht nur in Wahlkampfzeiten.
Wir wollen mit der Methode des „Magic Roundtable“ Potenziale des „Stammtisches“, soziale Belange der Gemeinschaft in ihren jeweiligen Kontexten offen zu bereden, nutzen. Nachteile wie die Meinungsmache Einzelner nach dem Motto „Jetzt red' i“ werden vermieden durch die demokratische Vergabe von Redezeit, die jederzeit in Zuhörzeit umgewandelt werden kann.
Jenseits der Kakophonie und einer Diskussion, die mehr an Perkussion als an ein Gespräch erinnert, wollen wir mit diesem Format vielen eine Stimme geben – im Sinne einer Aufmerksamkeitsökologie, die Vielfalt fördert und Neuem eine Chance gibt.
Der „Magic Roundtable“ hat einen Rahmen und Regeln, die eine Selbstorganisation der Teilnehmer fördern, zugleich aber alle auf gemeinsam gefundene Themen fokussieren und damit die Beliebigkeit einer potenziellen Multi-Media Informationsgesellschaft, einer „CyberCulture“ vermeiden.
Spielregeln
Das „Magic Roundtable“ Gesprächsformat ermöglicht Teilnehmerinnen in einer klar definierten Zeit (z.B. einer Stunde), gemeinsam in ein intensives Gespräch einzutauchen. Die Methode erlaubt das Schenken von Interesse durch Transformation eigener Redezeit in Zuhörzeit. Die Ermutigung von Gesprächspartnern und deren Themen ist nicht eine einmalige Entscheidung wie auf einem „Marktplatz“ (wie etwa beim „Open Space“) sondern dynamisch: Während der gesamten Gesprächsrunde, können bestimmte „Einheiten“, die Redezeit verkörpern, anderen geschenkt werden, um deren Themen zu vertiefen, oder diese zu ermutigen.
Es handelt sich um ein partizipatives, konferenzbegleitendes Gesprächsformat. Die Themen und deren Vertiefung in der Runde entwickeln die Teilnehmer dabei selbst und ko-kreativ. Mit neuen Ideen und Überraschungen ist zu rechen.
C Moderation Farah Lenser
http://open-forum.de/Gespraechskultur
http://roundtables.wikispaces.com/storytelling-roundtable-procedere
http://www.farah-lenser.de/internet-links-dialog.htm
C Einberufer Heiner Benking
http://benking.de/open-forum/OF_Backgroundpapers/
http://open-forum.de/I3/rundgespraech.html
D Vormittag/Nachmittag
27
A Stammtisch 3.0 (Verteilte Partizipation und „Social Media“) :
NEUE AGORA und alte und neue Gesprächs-, Entscheidungs-, und Konferenzformate
B Offene Gesprächsrunde im Magic Roundtable Format (siehe Session 26) zum Thema:
• Notwendigen und möglichen Elementen für eine Neue Agora für das 21. Jahrhundert
• Formaten und Verfahren für Dialogverfahren für virtuelle Konferenzen und Webinars.
Was können / sollten wir konkret machen !?
Der Einberufer Heiner Benking wird selbst kurz Impulse / Ansätze anbieten und hofft auf weitere Teilnehmer und Anbieter um im vorgegeben Format (siehe Stammtisch 2.0 oben) in ein intensives, dynamisches Gespräch über Entwicklungstendenzen, Potenziale, Herausforderungen und weitere Lösungen, Anregungen und Hinweise eintreten zu können.
Ad-hoc Beispiele /Themenangebote (die Teilnehmer erweitern, fokussieren und vertiefen)
1. Obamavision und 21st Centrury Agoras, Structured Dialogic Design (SDD) (ein Statusbericht) –
Dieser und alle Punkte unten sind auch Inhalt der Berlin Change Days (BCD) 9-10 November im HUB Berlin http://berlin.the-hub.net/ http://www.change-facilitation.org
2. Ein Kognitives Panorama zur Orientierung und Entscheidungs- und Abstimmungsunterstützung in Bürgerprojekten wie Planungszellen oder Future Searches (Themen-Sektor-Begriffs-Ebenen Verbindung in Themen-Landschaften, -Karten und -Modellen.
3. Switching Systeme zur Überbrückung von Meta-Informationen verschiedener Größenordnung, Skalen, Sektoren, Sprachen. Also auch meta-data, meta-information-spaces, key-word and tag-clouds, und multi-lingualen Archiven (Repositories).
4. BABYLON 3.0 ? Trends zu MAGNETIC PORTALS, Internet Pages, Blogs, WIKIS and Chats zu einem „Lost in Space“ Syndrom. Rückblick auf die Forderung einer HUMANEN INFORMATION SOCIETY (der EU aus den frühen 90iger) und veschiedene UN, G7, OECD, SRU Harmonisierungsmandate und -initiativen
5. Governance, Global Policy Colleges, Gesprächs- und Entscheidungskultur, Regierungskunst, ….
6. (weitere Teilnehmer in der Runde)
N.N. ……..
Beispiele zur Methode (2009): Procedere Storytelling Runde und HUB Berlin Runde : http://roundtables.wikispaces.com/storytelling-roundtable-procedere - http://roundtables.wikispaces.com/roundtable-BerlinHUB
(siehe auch Vorschlag Magic Roundtables von Farah Lenser Session 26 oben)
C Heiner Benking, Council on Global Issues, Open-Forum, siehe auch http://21stcenturyagora.org/
C Farah Lenser (Moderation), Open-Forum, http://open-forum.de
D Nachmittag
28
A ARD Web-Duell - Ring frei für den Bundestagswahlkampf
B Das ARD-Projekt "Web-Duell" bietet Nutzern die Möglichkeit, sich im Vorfeld der Bundestagswahl am 27. September über die Standpunkte, Ideen und Vorhaben der Politiker zu informieren. Dabei können die Originalaussagen zwanzig führender Politiker zu bestimmten Themen miteinander verglichen werden. So lassen wir die großen Köpfe der Politik im Internet gegeneinander antreten und versuchen über die O-Töne Transparenz für die Wähler zu schaffen - www.ard.de/webduell
C Stephanie Jost, ARD Mediathek
29
A Verwaltung ZweiNull verstehen - für Praktiker aus Verwaltung und Web ZweiNull
B Keine technischen Lösungen oder theoretischen Konzepte werden präsentiert, sondern wir tauschen uns aus über Herausforderungen für Aktivitäten und Ziele von Verwaltung ZweiNull.
Welche Ansätze sind umsetzbar?
Gibt es schon Erfahrungen?
Dokumentation Der angegebene Link "tinyurl.com/verwaltung20" funktioniert leider nicht mehr!
Die Mindmap liegt unter: http://www.inforecherche.de/verwaltung20_verstehen.pdf
Bericht über das Gov20Camp unter: http://offene-umgestaltung.de/blog/3/2009/09/82-der-moment.html
C Torsten Bünning inforecherche.de
C Birger Hartung offene-Umgestaltung.de
30
A Microsoft Gov 2.0 Solutions Ready Now!
B. This session will introduce you to ready made and proven Gov 2.0 solutions built on Microsoft Technologies. We will show you how to get started today with solutions designed to take the guess work out of Gov 2.0. Neighborhood America (dba “In Network”) is a US market leader in Gov 2.0 solutions will show you 5 unique Social “Products” designed to drive purposeful social engagement. These 5 enterprise-appropriate technologies enable government to share decision-making power with citizens and employees without giving up control or compromising the integrity of government processes. Products are designed to be served by both Cloud Based SaaS systems and On-Premise Microsoft Server Installations. Don’t Miss this session today and get started in Gov 2.0 tomorrow.
C David Bankston, Co-Founder and CTO of Neighborhood America, Inc (dba “In Network”)*
D this session will be held in English, 40 mins presentation (long slot)
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A Erfolgfaktoren und Hindernisse beim Aufbau sozialer Netzwerke für den Public Sector
B Künftig werden auch Politiker, Führungskräfte und Mitarbeiter in Verwaltungen in sozialen Netzwerken für den öffentlichen Bereich zusammenarbeiten. In der Session sollen die Erfolgsfaktoren und Hindernisse bei der Einführung solcher Ebenen übergreifenden Kommunikationsformate diskutiert werden. Sind die Hierarchien und Regelwerke auf eine dialogorientierte Kommunikation überhaupt ausgerichtet? Wie vereinbart sich Macht mit Wissensteilung? Sind Arbeitsgruppen aus Bund, Ländern und Gemeinden überhaupt mit dem aktuellen Rechtsrahmen vereinbar? Web 2.0 ist Beta. Gibt es eine Beta-Verwaltung?
C Franz-Reinhard Habbel, Deutscher Städte- und Gemeindebund und Innovators Club, Andreas Huber, Public One
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A Augmented Citizen – C2G im Web 3.0
B Augmented Reality (AR) ist eine Technologie, die es ermöglicht, den virtuellen und den realen Raum übereinander zu blenden.
_ Nach langjährigen industriellen und medzinischtechnischen Anwendungen wird in Kürze mobile AR den Massenmarkt erreichen und viele Smartphones mit mehr Kontextintelligenz ausstatten.
_ Die situationsgesteuerte Einblendung von Daten in das Display eines Handys ermöglicht völlig neue Anwendungsfelder. Dies gilt auch für die Kommunikation von Bürger und Verwaltung. Unter Nutzung der Metadaten von Ort und Zeit können in Echtzeit immer-aktuelle Informationen bezüglich eines Objektes, einer Baustelle, eines Events etc. eingeblendet werden. In Kombination mit Schrif- und Objekterkennung, und der zentralen Behörden-Nummer 115 könnte die Schnittstelle Bürger-Verwaltung revolutioniert werden.
_ Radikale Transparenz wirft auch Fragen auf - etwa zu Sicherheit, Identität oder zur verschärften digitalen Spaltung.
_ Ansätze/Beispiele: mySociety » Blog Archive » FixMyStreet iPhone http://www.mysociety.org/2008/12/10/fixmystreet-iphone/
C Willi Schroll, http://strategiclabs.de
Dokumentation: Öffentliche Mind Map https://www.mindmeister.com/28097938/
Blog-Posting zur Session: http://gov20.cpmg.eu/augmented-citizen-wann-wird-virtualitat-realitat/
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A Citizen Wiki – Partizipative Verwaltung
B Das Erfolgsmodell Wikipedia wurde schon lange auf Prozesse des Knowledge Sharing in Organisationen und auch auf Gemeindeebene übertragen. Stadt-Wikis wie z.B. http://ka.stadtwiki.net/Hauptseite sind heute allerdinge Insellösungen.
_ Wäre es nicht wünschenswert die wichtigsten Daten von Schulen, Kindergärten, Grünanlagen, Baustellen in einem Wiki zu pflegen? Natürlich mit differenzierten Schreibrechten.
_ Das Versprechen hieße: Feine Granulierung von Wissen, Vollständigkeit und Aktualität bei niedrigen Pflegekosten. Ein One-Stop für Bürgernähe und Wissenskommunikation.
_ Was sind Barrieren? Wie könnte das Citizen-Wiki mit Schul-Wikis und mit der Wikipedia sinnvoll und automatisch vernetzt werden? Könnte der Bund Standards schaffen und ein Meta-Wiki aufbauen? Helfen die Fortschritte in den semantischen Technologien?
_ Zu diskutieren sind die Machbarkeit wie auch der mögliche Rollenwandel. Kann Administration sich z.B. punktuell als Coach für die Selbsthilfe und Selbstorganisation der Bürger verstehen?
C Willi Schroll, http://strategiclabs.de
Dokumentation: Öffentliche Mind Map https://www.mindmeister.com/28161082/
Blog-Posting zur Session: http://gov20.cpmg.eu/citizen-wiki/
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A Social Media Monitoring - Was man aus Twitter, Facebook und populären Blogs lernen kann.
B Beobachten und Einfangen von Meinungen aus Blogs, Foren, Microblogs und sozialen Netzwerken über individuelle Profile. Verschiedene statistische Analyseinstrumente – Allgemeine Resonanz, demografische Analyse, Analyse von Themen und Stimmungen.
C Sonja Schütz & Matthias Enzi, Meltwater Buzz
D Zeitplanung: ab 15 Uhr möglich
35
A Von wahl.de zur Deutschland-API
B wahl.de misst und bewertet die Online-Aktivität von Parteien und Politikern. Täglich werden die aktivsten und erfolgreichsten politischen Akteure aufgezeigt. Die Daten werden individuell recherchiert, automatisch abgefragt, und nach Aktivität ausgewertet.
_Mittlerweile besteht eine API, die es anderen Seiten möglich macht, auch Daten aus der wahl.de-Datenbank anzuzeigen. Was mit wahl.de-Material möglich ist, muss doch auch in anderen Maßstäben machbar sein?
_Wir zeigen die Möglichkeiten unserer API auf, wollen einen Ausblick auf die Zeit nach der Wahl liefern und ein neues Projekt diskutieren: die Deutschland-API - die Schnittstelle zu allen öffentlich zugänglichen Daten aus dem Bereichen Politik, Wissenschaft, Bildung und co.
C Klas Roggenkamp, http://www.compuccino.com und http://www.wahl.de
D Zeitplanung: vormittags
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A Gute Bürgerbeteiligung im Internet - Hinweise für Entscheider/innen
B Mitarbeitende aus Politik und Verwaltung erfahren, wie aussagekräftige Bürgerbeteiligungen im Internet aufgebaut werden. Wichtige Stufen werden erläutert, um Bürgerwissen zu nutzen:
aktivieren – registrieren – vorschlagen – kommentieren – bewerten – umsetzen
Wie können die Entscheidungstragenden in den Online-Dialog eingebunden werden? Veranschaulicht werden die Maßnahmen mit Daten aus den Bürgerhaushalten Bergheim, Berlin-Lichtenberg, Köln und Trier ( http://www.buergerhaushalt-trier.de ) sowie dem Online-Dialog zum Flughafen Tempelhof, die der Referent mit entwickelt hat. Gemeinsam werden alternative Herangehensweisen diskutiert.
C Volker Vorwerk, buergerwissen
D keine Präferenzen
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A Der Deutsche Bundeshaushalt als interaktive Webapplikation
B Die natürliche Komplexität vieler politischer Themen sorgt für Intransparenz - sowohl für die Entscheidungsträger, als auch für die Öffentlichkeit. Dabei gibt es anschauliche Möglichkeiten, umfangreiches Datenmaterial als interaktive Diagramme zu veröffentlichen. Michael Kreil wird einige dieser Visualisierungen vorstellen und gemeinsam mit den Seminar-Teilnehmern den Start eines neuen Projektes vorbereiten: Die intuitive, grafische Visualisierung der 17.000 Seiten des Deutschen Bundeshaushalts.
C Michael Kreil, creamBOTS.com
D Zeitplanung: ab 15 Uhr
A Abschluss
B Offizieller Abschluss des Camps
C Orgateam
D 17:15-18:00 (Zeit geblockt)
Letzte Änderung von Willi Schroll am 01.09.2009 um 15:49
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Government 2.0 Camp Berlin
Regierung und Verwaltung trifft Social Media - Transparenz und Bürgerbeteiligung durch das InternetDein Gastgeber ist
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