Susanne Krumpholz
Profil
Susanne Krumpholz
Profilfragen
In welchem Sektor arbeiten Sie? (Öffentlicher Sektor / Privatwirtschaft etc.)
Öffentlicher Sektor
Auf welcher (Verwaltungs-) Ebene sind Sie hauptsächlich tätig? (Bund / Land / Kommune / Verband etc.)
Bund, Land, Kommune, Verband, Ehrenamt
Warum möchten Sie am Government 2.0 Camp teilnehmen?
Ich freue mich auf die Begegnung und den internationalen Erfahrungsaustausch mit Menschen, deren gemeinsames Ziel es ist, neue barrierefreie sozialdigitale Kommunikations- und Partizipationsformen im Web 2.0. zu entwickeln und den proaktiven, demokratischen Dialog zwischen BürgerInnen und Politik zu fördern, die Bürgerservices transparenter, unbürokratischer und effektiver zu gestalten - und Barrieren in den Köpfen und im alltäglichen Leben zu beseitigen.
Kurze Vorstellung mit Bezug zum Thema
Seit Jahren sowohl sozial- als auch frauenpolitisch in der Selbsthilfebewegung aktiv, sehe ich im eGovernment 2.0 die Chance für Menschen mit spezifischen Anforderungen, barrierefreie Informations- und Kommunikationstechnologien zur selbstbestimmten Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben zu nutzen und damit individuelle Lebensformen und Arbeitsweisen zu entwickeln.
Ich bin momentan in der Teamleitung des Projekts "Internetdienste für Menschen mit Behinderung" im Rahmen des Leuchtturmprojekts für den zentral koordinierten Anwendungstest des elektronischen Personalausweises tätig.
Was können Sie inhaltlich beitragen? (Themenvorschlag, eigene Projekte, Ideen, Planungen etc.)
Wir entwickeln im zuvor genannten „Leuchtturmprojekt“ mit peers in eigener Sache barrierefreie Internetdienste zur sozial-digitalen Partizipation gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention und der EU-Dienstleistungsrichtlinie. Der Einsatz des „elektronischen Personalausweises“ erspart dabei aufwendige Wege und ermöglicht vertrauenswürdige, rechtssichere Kommunikation und direkte Teilhabe über das Internet.
Menschen mit schweren Behinderungen haben oft rund um die Uhr einen Privat- und Arbeits-Assistenzbedarf, den sie über ihr „Persönliches Budget“ im Sinne des Arbeitgebermodells eigenständig verwalten können. Dies erfordert Arbeitsverträge, Arbeitszeitnachweise, Bevollmächtigungen und verantwortliche Dokumentationen, die durch die Verwendung des „elektronischen Personalausweises“ rechtssicher und unbürokratischer verwaltet werden.
Wir erproben die „elektronische Verwaltung des persönlichen Budgets“ in einem Pilotprojekt, das wir auf der CeBIT 2010 für den praktischen Einsatz des „elektronischen Personalausweises“ vorstellen.
Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojekts mit der HWR Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin setzen wir den „elektronischen Personalausweis“ bei der Registrierung, Reservierung und Verwaltung von Behindertenparkplätzen und gewünschten Anschlussverbindungen ein. Diese „elektronische Verwaltung barrierefreier Mobilitätsangebote“ werden wir ebenfalls auf der CeBIT präsentieren.
Wir laden alle, die sich von diesen Themen angesprochen fühlen, herzlich zum Brainstorming und zur Zusammenarbeit ein ![]()
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Government 2.0 Camp Berlin
Regierung und Verwaltung trifft Social Media - Transparenz und Bürgerbeteiligung durch das InternetDein Gastgeber ist
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